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  1. Sehenswürdigkeiten
  2. Hotels und Unterkünfte
  3. Strände
  4. Restaurants

Reiseinfos Santorin - eine Insel wie ein Vulkan

Die Kykladeninsel Santorin befindet sich auf dem südägäischen Vulkangürtel. Ausgehend von der Halbinsel Methana auf dem Peleponnes erstreckt er sich durch die Ägäis bis nach Nisyros, das vor der türkischen Küste liegt. Mit Santorin oder Santorini ist eine Inselgruppe gemeint, deren größte und bekannteste Thira heißt. Die kleinen Inseln Kameni und Aspronisi sind gänzlich unbewohnt, Thirassia mit 150 Einwohnern und 10 km² Fläche liegt neben Thira, wo aus gut 10.000 Einwohnern im Sommer deutlich mehr werden, zählt man die Touristen mit. Was diese 72 km² große Insel bzw. die Inselgruppe Santorin so beeindruckend macht, ist ihre geologische Beschaffenheit . Als Rest eines Vulkans der 1600 vor Christi ausgebrochen ist, zeigt sich die Insel heute noch als Kraterlandschaft . Mit der halbmondigen Form fällt die eine Seite flach ins Meer ab, während sich die andere mit steilwandigen Klippen bis zu 300 Metern Höhe präsentiert. Von dort ist das spektakuläre Panorama zu bewundern, das viele typisch blau-weiße Fotomotive liefert. Die Ferienorte Fira, Firostefani, Imerovigli und Oia liegen direkt am Rande des Kraters. Höchster Berg auf Santorin ist der Profitis Ilias mit 568 Metern, dessen Umgebung den eher flachen östlichen Teil bricht. Vom gleichnamigen Kloster ist die Aussicht über den Archipel einzigartig.


Größere Kartenansicht

 

Sehenswürdigkeiten auf Santorin

Geprägt vom Vulkan zeigt sich Santorin in seiner Gestalt und mit seiner besonderen Historie als echte Attraktion. Keine andere Insel hat diese Geschichte und eine derart zerstörerische Urgewalt durchlebt. Sie hat das Bild der Ferieninsel einst radikal verändert und damit die Grundlage geschaffen für den heutigen Stand als beliebtes Reiseziel. Daher sind mittlerweile auch viele gute und günstige Ferienwohnungen auf Santorin vorhanden.

Die erste Station einer Besichtigung führt hinein in die Stadt Thira, denn hier lassen sich in Basar ähnlicher Atmosphäre allerlei Souveniere finden. Wunderschöne Vorhöfe, Herrschaftshäuser im römischen Stil mit verzierten Türen und Mosaiken auf dem Weg zeichnen das Katholische Viertel von Thira aus. Sehenswert ist auch die Kathedrale Ypapanti von 1827, die neben einem Arkaden-Hof einen Blick auf Calder gewährt.

Gut zu Fuß muss der sein, der die Treppe, die Skala mit 600 Stufen zum alten Hafen Jalos bezwingen will. Der Sepentinenweg lässt sich auch auf dem Rücken eines Esels bewältigen. Es gibt sogar eine Seilbahn. Nach dieser Anstrengung hat man eine Pause verdient und wenn die Schatten länger werden, ist es Zeit, dem Trubel zu entkommen. Im Kato Fira, einem steil am Kraterrand gelegenen Teil Thiras unterhalb des Hotels Atlantis, kann man sich in einen der Bars und Tavernen prächtig amüsieren. Das Viertel gilt als Geheimtip, da viele Touristen nicht dort hinfinden.

Besonders beeindruckend und keineswegs zu verpassen ist Akrotori, das ägäische 'Pompej. Die Siedlung der Bronzezeit war durch die Vulkankatastrophe ca. 1625 v.Chr. verschüttet. Die archäologische Ausgrabungsstätte findet derzeit in Europa die meiste Beachtung.

Von Akrotori führt ein steiniger Weg in 15 Minuten zum Meer. Gute Schuhwerk wird auf Santorin sowieso empfohlen, doch hier ist es sehr nötig. Empfangen wird man diesmal nicht von schwarzem Lavasand. Nein, hier ist der Sand rötlich gefärbt. Es handelt sich um den sogenannten Red Beach. Der benachbarte Strand mit weißem Sand, der westlich von Akrotori liegt, ist der White Beach.

Für eine Wanderung am Kraterrand empfiehlt sich die Strecke von Thira durch die bildhübschen Orte Firostefani und Imerovigli. Dort angelangt, hat man den höchsten und schönsten Aussichtspunkt erreicht. Auch auf dem Weg entfaltet sich ein fantastisches Panorama. Wer noch nicht genug Ausblick genossen hat, wandert von Imerovigli weiter rauf in Richtung Skarosfelsen. Ist dieser geschichtsträchtige Felsen erreicht, lohnt ein schwindelerregender Blick vom Plateau der Kapelle Theoskepasi, die sich hinter dem Felsen versteckt. Immer wieder schön und sommerlich ist eine ca. dreistündige Bootstour vom alten Hafen aus auf den Vulkan Nea Kameni und zur heißen Quelle auf die Schwesterinsel Palea Kameni.

Panoramablick von Santorin

 

Unterkünfte und Hotels

Dank der kykladische Architektur und besonderen Geologie gehört Santorin zu einem beliebten und fotogenen Urlaubsziel. Die Fotos von Santorin stehen quasi als Synonym für den Urlaub in Griechenland. Für Genießer empfiehlt sich die Nebensaison um die schönen Seiten der Insel in Ruhe zu entdecken. Santorin hat einen eigenen Flughafen, ist jedoch problemlos auch auf einer Kreuzfahrt per Schiff, z.B. von Piräus, vom griechischem Festland oder den Nachbarinseln mit der Fähre erreichbar.

Den spektakulärsten Ausblick auf die Caldera kann man sicherlich vom Kraterrand aus erleben. Wer also wagemutig ist, nimmt ein Zimmer in einem der Hotels. Selbstverständlich ist Santorin aber auch für den Badeurlaub mit oder ohne Kindern geeignet, denn die schwarzen Lavastrände sind ungewöhnlich und daher reizvoll und besonders.

Einen schönen Aufenthalt garantiert das Hotel Agali Houses in Firistefani. Mit seiner tollen Lage und dem romantischen Blick über die Ägäis bedient das Hotel den gehobenen Anspruch. Ruhig gelegen und für den Familienurlaub hervorragend geeignet ist das Hotel Strogili in Kamari auch aufgrund der zentralen Anbindung. Den Komfort eines eigenen Strandes mit Liegen inklusive Sonnenschirm hat das Vier-Sterne-Hotel Santo MiraMare Resort in Perissa im Angebot.

Im gleichen Ort befindet sich auch die Villa Clio. Das kleine Hotel besticht durch die familiäre Atmosphäre und die Nähe zum Strand. Am Abend kann man gemütlich am Pool verbringen oder die nahe liegenden Lokale besuchen. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zeigt die Pension George am Ortsrand von Fira. Das familiär geführte Hotel ist zentral gelegen und dennoch ruhig.

 

Strände auf Santorin

Manch einer stellt sich bei Griechenlands Stränden weißen Sand mit Palmen und blaues Meer vor und ist dann ganz enttäuscht, wenn er in Santorin nur Kies und schwarzen Lavastrand vorfindet. Darauf sollte man vorbereitet sein und sich mit Badeschuhen bewaffnen. Nicht nur wegen der glitschigen Felsen sondern auch weil der schwarze Sand sehr heiß werden kann. Trotz der Einschränkungen lassen sich auf Santorin wunderschöne, einsame Buchten mit glasklarem Wasser finden, die es mit jedem Sandstrand aufnehmen. Zum baden und schnorcheln in einem Tauchurlaub ist das ideal. Und an der Ost- und Südküste gibt es jede Menge Strände, die Liegestühle und Sonenschirm bereit halten. Etwas mehr Ruhe kann man hier finden:

  • Baxedes, nördlich von Oia

  • Ammoudi und Armeni unterhalb von Oia

  • Exo Gialos (Pigadia) (teilweise hohe Bimssteinwände)

  • Monolithos in der Nähe des Flughafens (feiner Sand und Strandbar, seichtes klares Wasser)

  • White Beach westlich von Akrotiri

  • Vlychada zwischen Kap Exomitis und Akrotiri

  • Mesa Picadi Beach: südl. von Akrotiri. 1,5 km lange Schotterpiste führt zu einsamen Kieselstrand.

  • Kempari Beach: 2 km Schotterpiste (nur mit geeigetem Fahrzeug) führen zu einem steiniger Strand. Gut geeignet zum sonnen auf großen Felssteinen.

  • Perissa bis Kap Exomitis. Endloser Strand, am Anfang noch Liegestühle und eine gut 1km lange asphaltierte Strand-Straße mit einer Unmenge an Tavernen/Bars/Restaurants. Am Ende der Teerstraße - Richtung Kap Exomitis – wird es immer einsamer. Es lohnt sich deshalb, hier ein wenig am Strand entlang zu wandern, bis man das geeignete Fleckchen gefunden hat...

 

Versteckte Badebuchten

Auf der Strecke von Vourvoulos nach Oia sollte man langsam fahren und auf Stichstraßen achten. Es gibt dort jede Menge größere und kleinere Strände und felsige Badebuchten. Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Strand Vlychada

Von Fira (oder Thira) aus fährt man Richtung Akrotiri und findet einen endlosen Strand mit weißem Bimssteinsand und 20 -30 m hohen, beeindruckenden Wänden aus Bimsstein. Durch die Erosion wirken sie wie riesige Kunstwerke. Der Strand ist breit und lädt zum baden ein.

Kamari

Der Badeort steht an erster Stelle der Insel. Ein zwei Kilometer langer, schwarzer Lavastrand wird durch eine Strandpromenade ergänzt, wo sich Bars und Restaurants reihen. Es gibt Liegen und Sonnenschirme und einen Surfbrettverleih. Die Bushaltestelle ist direkt am Strand.

Perissa

Von 50 Einwohnern im Winter werden gerne bis zu 3000 im Sommer! Der beliebte Badeort kommt gleich nach Kamari. Am Fuße des Mesa Vouno lockt die auseinander gezogene Sommersiedlung jugendliches Publikum an. Der nahgelegene Campingplatz am 2 km langen Strand hat gleich mehrere Wassersportarten wie Wasserski, Surfen und eine Windsurfschule im Angebot.

Monolithos

Der "einzelne Stein" ist nach dem 33m hohen Kalkfelsen am östlichsten Zipfel der Insel benannt. An diesem 5 km langen Strand mit seinem kristallklaren Wasser ist alles perfekt. Er bietet mit bis zu 30 Metern Breite genug Platz.

 

Tavernen und Restaurants auf Santorin

Die in Deutschland übliche Sitte, das jeder sein Gericht auf einem eigenen Teller serviert bekommt, gibt es in Griechenland nur in den Touristengegenden. In Griechenland wird erst am Abend warm gegessen, denn tagsüber ist es im Sommer zu heiß.

In der griechischen Küche werden vornehmlich viele verschiedene Arten von Vorspeisen gereicht. Die bekannteste, griechische Vorspeisen sind gefüllte Weinblätter, Schafskäse und Tsatsiki. Die gefüllten Weinblättern sind eine Mischung aus Reis, Dill, Petersilie, Zwiebel, Minze, Salz und Pfeffer. Sie werden nach dem Kochen immer kalt gereicht.

Tzatziki wird als Beilage zu Fleischgerichten wie Gyros oder Lammbraten gereicht.

Wer es urig und erdig und preisgünstig mag, ist in der Taverne "Exo Gonia" zwischen Akrotiri und Thira gut aufgehoben. Die Taverne liegt aber ein wenig versteckt, was sie wiederum zum Geheimtipp macht. Auf der Anhöhe von Exo Gonia steht eine Kirche, an derem Parkplatz ein unauffälliges Schild den Weg weist, der auch als Wanderpfad beliebt ist.

Poldo ist eine gute und günstige Snack Bar in Fira. Ebenfalls zu empfehlen ist das

Restaurant Koukoumavlos in Fira. Die Taberna Galini ist ein Fischrestaurant im Dorf Vothonas und lädt zu einem sehr entspannten guten Essen am Strand ein. Der frische Fisch und der Ausblick überzeugen. Das Papagalos in Ori nimmt die griechische Küche noch ernst. Im besten Sinne ein Genuss sind schon die Bruscetta als Vorspeise.